Theatergruppe

 

SV/Djk Fürth im Odenwald 

 

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1999: Ritter Wunnibal von Wunnenstein

Ritterstück in drei Akten von Jürgen Sprenzinger
 

Die Personen und ihre Darsteller:

Ritter Wunnibald von Wunnenstein: Thomas Reichard
Brunhilde Karin Arnold
Jolanta: Dagmar Knapp
Friedrich, der Knappe: Michael Berg
Walther: Reinhard Arnold
Ritter Berthold von Hauenburg: Richard Wagner
Ritter Hadubrand von Schreckenburg: Klaus Moll
Junker Hannes von Schreckenburg: Wolfgang Arnold
Das Burgfräulein Sieglinde: Sigrid Dörsam
Walther von der Vogelweide: Viola Unger
1. Magd: Lil Sommer
2. Magd: Renate Fuhr
Volk, Recken, Wachen Kurt Fischer, Otto Arnold

Regisseur:
Otto Arnold

Souffleuse:
Maria Kronshage

Vor und hinter der Bühne halfen mit:
Monika Fischer
Claudia Arnold
Marlene Kunkel
Britta Bauer
Tanja Vetter
Conny Knapp

Zum Stück:

Wir befinden uns im tiefsten Mittelalter. Auf seiner Burg haust der edle Ritter Wunibald von Wunnenstein mit seiner Ehefrau Brunhilde, seiner Tochter Jolanta und dem Hofstaat.
Seine Tochter trifft sich heimlich im Keller mit Junker Hannes von Schreckenberg, welcher der Sohn seines ärgsten Feindes Hadubrand von Schreckenberg ist.
Als Walther, des Ritters Diener, in den Keller geht, um Wein zu holen, erwischt er die beiden Liebenden. Geistesgegenwärtig verkleidet sich Hannes als Burggeist und bittet um Audienz bei Wunibald, um ihn dazu zu bewegen, der Hochzeit zwischen ihm und Jolanta zuzustimmen.
In der Zwischenzeit hat sich Bertold von Hauenburg auf der Burg eingefunden. Er ist der Freund und Saufkumpane Wunibalds. Gemeinsam speisen sie in der Burghalle, als die ankunft des Sängers Walter von der Vogelweide gemeldet wird. Ihm wird Einlass gewährt und er verschönt den Rest des Abends mit seinem Gesang.

Am nächsten Tag laufen gerade die Vorbereitungen für ein Festmahl im Burghof, als Hannes - als Geist von Großvater Urban verkleidet - Wunibald "erscheint" und ihm befiehlt, Jolanta und Hannes heiraten zu lassen. Wunibald ist nicht so begeistert, lässt sich aber doch noch überzeugen.
Beim anschließenden Essen meldet Walther, einen Junker auf der Burgmauer gesehen zu haben. Alle Wachen werden mobilisiert und der Störenfried eingefangen. Es ist Hannes, der zu Jolanta wollte. Bei dieser Gelegenheit lernt Wunibald seinen zukünftigen Schwiegersohn kennen und muss eingestehen, dass er gegen seine Erwartungen nicht böse wie sein Vater Hadubrand ist. So wird Hannes eingeladen mitzuessen. Sie werden abermals gestört, als Hadubrand vor der Burg erscheint und fordert, seinen Sohn freizulassen. Hannes erklärt sich bereit, mit ihm zu reden und ihm alles zu erklären.

Hannes kommt sehr viel später mit Hadubrand wieder. Wunibald und Hadubrand einigen sich, ihre Kinder heiraten zu lassen. Bei der Diskussion um die Mitgift allerdings entbrennt ein Streit, in dem Hadubrand unterliegt. Wunibald lässt ihn ins Burgverlies werfen.
Hannes erklärt ihm aber, warum sein Vater so böse ist. In Ermangelung von Muttermilch konnte Hadubrands Mutter ihn als Säugling nicht stillen. Das Hat bei ihm Schäden hinterlassen.
Wunibald bereut sein Handeln und lässt Hadubrand wieder frei.
Auf Hannes Rat hin gründen die beiden Ritter eine Raubrittervereinigung. Jolanta und Hannes fallen sich glücklich in die Arme und alle singen gemeinsam ein Lied über Frieden und die Macht der Minne.

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